Die Rechtsanwälte v. Bredow und Wölke sind beide in der Strafverteidigung tätig. Überwiegend – bei Rechtsanwalt Wölke ausschließlich – handelt es sich dabei um strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen Polizeibeamte.

Die Spanne der strafrechtlichen Vorwürfe beginnt bei der Körperverletzung im Amt, der Nötigung und Freiheitsberaubung im Amt um die „klassischen“ Bereiche zu nennen, die zumeist im Zusammenhang mit Festnahme-  und Widerstandssituationen stehen. Sie reicht weiter bis zu Vorwürfen wie Strafvereitelung im Amt, aber auch Körperverletzung mit Todesfolge.

Neben oder im Anschluss an ein Strafverfahren gegen Polizeibeamte wird häufig ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Rechtsanwalt Wölke vertritt die Beamtinnen und Beamten auch in diesen Verfahren seit vielen Jahren. Im Einzelfall wird dabei jeweils über eine entsprechende Mandatsübernahme entschieden. Hintergrund ist, dass beispielsweise  aufgrund der Beendigung des Strafverfahrens eine Einstellung des Disziplinarverfahrens vorgegeben ist  und damit eine weiterführende Vertretung entbehrlich werden kann.

Daneben stehen auch in den meisten Behörden Disziplinarverteidiger kompetent zur Verfügung und es muss bereits  unter kaufmännischen Gesichtpunkten über eine anwaltliche Vertretung nachgedacht werden. Nicht zuletzt aufgrund seiner ehemaligen Zugehörigkeit zur Polizei steht Rechtsanwalt Wölke auch mit vielen Disziplinarverteidigern in Behörden in regelmäßigem Kontakt.

Spätestens dann, wenn ein Disziplinarverfahren von der Einleitungsbehörde zur Disziplinarkammer am Verwaltungsgericht gebracht wird, sollte über eine anwaltliche Vertretung nachgedacht werden; im Berufungsverfahren am Oberverwaltungsgericht ist eine anwaltliche Vertretung gesetzlich vorgeschrieben.

Da häufig in einem Sachverhalt mehrere Polizeibeamte beschuldigt werden und die Vorschrift des  § 146 StPO nur die Verteidigung von jeweils einem Beschuldigten gestattet, arbeiten wir in derartigen Fällen seit Jahren auch mit anderen Rechtsanwälten als Strafverteidiger zusammen, die ebenfalls über Erfahrungen im Bereich Polizei verfügen.